Vom Freigänger zum Stubentiger – wie halte ich meine Katze fit und agil?
Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm auch wieder eine ganze Reihe voll regnerischer und/oder stürmischer Tage. Dem ein oder anderen leidenschaftlichen Freigänger Kätzchen gelüstet es dann eher nach Wärme und Geborgenheit der heimischen 4 Wände oder des prasselnden Kaminfeuers als nach Abenteuer, durchgepustetem Fell und nassen Pfoten.
Auch wenn es uns dann das ein oder andere Mal vielleicht verlockt unsere Samtpfote mit liebevoller Konsequenz dann doch nach draußen zu bewegen, sollten wir in erster Linie eins tun: Nichts erzwingen und den Wunsch der Katze akzeptieren!
Stattdessen gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten den Stubentiger auch drinnen zu beschäftigen und so evtl. aufkeimende Langeweile zu vertreiben.
Place with a view!
Denn auch wenn deine Katze nicht raus gehen möchte, so schaut sie sich mit Sicherheit gerne an, was draußen so passiert. Vorbeifliegende Blätter, Vögel an Futterhäuschen oder sogar die ein oder andere Schneeflocke sind unglaublich spannend und ein toller Zeitvertreib. Damit sie diese Möglichkeit auch nutzen kann sollten Sie, wenn möglich die Fensterbänke frei räumen und ein kuscheliges Kissen oder Decke bereitlegen.
Kreativität ist gefragt
Unsere Stubentiger sind clevere Zeitgenossen. Da es im Haus nur schwer möglich ist, die Katze körperlich auszupowern, wie sie es draußen gewohnt ist (potente Kater in der Paarungszeit können bis zu 10 km am Tag zurücklegen), bietet es sich an die grauen Zellen zu fordern. Intelligenzspiele strengen an und machen genauso müde wie ein Marathon. Fummel Bretter können fertig gekauft oder mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst gebaut werden. Ein Pappkarton mit vielen Papierschnipseln drin, in denen eine Handvoll Leckerlis versteckt werden kann für stundenlangen Spielspaß sorgen. Spielangeln, Mäuse, Bälle oder Kratzbretter – erlaubt ist was Spaß macht. Verstecken Sie ein paar Leckerli überall in der Wohnung und machen Sie sich dabei die unterschiedlichen Höhen zu Nutze – so bringen Sie Schwung in Ihre Katze und fordern sie gleichzeitig. Im Idealfall haben Sie einfach zwei Samtpfoten oder mehr. Ein Artgenosse ist immer noch die beste Beschäftigung und ihnen wird allerlei einfallen, um sich die Zeit zu vertreiben. Ob wir Dosenöffner diese Ideen immer so gut finden, steht dabei auf einem anderen Blatt.
Unerlässlich ist es für das Wohlbefinden und auch die Gesundheit (hierzu zählen auch die die eigenen Nerven!) ausreichend Kratzmöglichkeiten anzubieten. Ein großer, abwechslungsreich gestalteter Kratzbaum stellt dabei den wichtigsten Punkt da. Aber auch Kratzbretter, Tunnel und was der Zoofachhandel sonst noch so zu bieten hat, sollten großzügig in der gesamten Wohnung verteilt sein.
Kitten müssen leider zuhause bleiben
Auch wenn es kaum etwas vergleichbar Süßes gibt, wie eine Baby Katze, die versucht die ersten Schneeflocken zu fangen, so sind die Kitten durch ihr weiches und noch sehr durchlässiges Fell nicht ausreichend vor der Kälte geschützt. Deswegen sollten Sie bei Kitten, die unbedingt nach draußen wollen, bei den Ausflügen dabeibleiben und den Spaß nach höchstens 15 Minuten auch wieder beenden. Dann gehören die Babys wieder ins Warme.
Überwintern für Individualisten
Und dann gibt es da noch die Kandidaten, die sich einfach gar nichts sagen lassen. Die Katzen die Wind und Wetter trotzen und trotzdem lieber draußen, als drinnen sein wollen. Was machen wir mit diesen Kandidaten? Wir unterstützen sie, so gut wir können.
Gerade im Herbst und Winter sollten Sie öfter und auch mehr zufüttern. Ein guter Jäger findet wohl trotzdem noch die ein oder andere Beute, aber es dürfte deutlich schwieriger werden und für Selbstversorger eine Herausforderung sein. Zusätzlich ist der Energieverbrauch in der kalten Jahreszeit deutlich höher. Der Organismus verbraucht mehr Kalorien, damit es unseren Samtpfoten auch weiterhin schön warm in Ihrem Fell ist. Sind nicht genug Reserven da, auf die zugegriffen werden kann, wird es hier kritisch. Deswegen gilt: Mehr Fett ist ausdrücklich erlaubt. Am besten beginnen Sie mit der erhöhten Zufütterung schon etwas bevor die Temperaturen fallen, damit der Körper noch ausreichend Zeit hat, um ein Fettpolster anzulegen.
Wichtig ist hier: Übertreiben Sie es nicht! Eine Katze, die zu Fett ist, fängt auch keine Maus mehr.
Zusätzlich bietet es sich an unseren Dickköpfen einen Rückzugsort zu schaffen. Möchte Ihre Katze partout nicht reinkommen, heißt es Kreativ werden. Evtl. haben Sie einen Schuppen, eine Garage oder ähnliches die für Ihre Katze zugänglich ist und können dort eine kuschelige Ecke einrichten. Ist dies alles nicht der Fall kann auch eine Styroporbox oder eine Holzkiste mit Styroporplatten ausgekleidet werden. Mit einer warmen Decke, Stroh und Kissen versehen und an einem Windgeschützten Ort aufgestellt, kann Ihre Katze sich hier zwischen ihren Beutezügen ausruhen und aufwärmen. Besonders in den Nächten wird es nämlich sehr kalt. Zudem sollte noch darauf geachtet werden, dass die Hütte auf einem erhöhten Untergrund steht – so haben Nässe und Bodenkälte keine Chance. Außerdem sollte die Hütte vorzugsweise ein schräges Dach haben, damit Regen und Schnee nicht darauf liegen bleiben.
Zusätzlich bietet es sich hier an immer frisches Wasser und auch Futter bereit zu stellen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden. Damit es nicht zufriert empfehlen wir auf Metallnäpfe zu verzichten und stattdessen Keramik zu verwenden. Auch eine Wärmflasche unter der Schüssel kann ein einfrieren verhindern.
Natürlich rundum wohlfühlen – Unterstützung für deine Katze von innen heraus!
Egal ob Abenteurer oder Sofalöwe – jede Katze verdient es, sich rundum wohlzufühlen. Gerade in der kühleren Jahreszeit, wenn das Immunsystem stärker gefordert wird und der Bewegungsdrang manchmal etwas nachlässt, kann eine gezielte, natürliche Unterstützung einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit deiner Samtpfote leisten.
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