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  • Hufrehe beim Pferd - Ursachen erkennen & natürlich unterstützen

    Wie du durch ganzheitliches Stoffwechselmanagement und gezielte Fütterung die Hufgesundheit deines Pferdes nachhaltig unterstützt.

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  • Andalusisches Pferd, Tier, Pferd, Säugetier, Colt Horse

    Hufrehe beim Pferd

    Von der Früherkennung bis zur richtigen Fütterung - wie du die Hufgesundheit deines Pferdes unterstützen kannst

Hufrehe ist eine gefürchtete Erkrankung, die viele Pferdebesitzer vor große Herausforderungen stellt. Es handelt sich um eine äußerst schmerzhafte Entzündung der Hufbeinwandlederhaut, die zu dauerhaften Schäden und Lahmheit führen kann - im schlimmsten Fall zum Ausschuhen (der Verlust der Hornkapsel). Während akute Hufrehe oft als Notfall betrachtet wird, liegt die Ursache meist tiefer und entwickelt sich schleichend. Ein ganzheitlicher Blick auf die Gesundheit des Pferdes ist entscheidend, um die Entstehung von Hufrehe besser zu verstehen. Eine Hufbeinabsenkung oder Hufbeinrotation ist meist auf Grund von Hufreheerkrankungen das was die Pferdebesitzer am Meisten fürchten, da besondere Vorsicht bei der Hufbearbeitung, Haltung und Ernährung geboten ist.

Die Rolle der Azidose bei der Entstehung von Hufrehe

Eine schleichende Gefahr für die Hufgesundheit ist die Azidose (Übersäuerung). Zu viele Kohlenhydrate (Getreide, Fruktan) lassen den pH-Wert im Darm sinken. Das fatale Ergebnis: Nützliche Mikroorganismen sterben ab und setzen Endotoxine (Giftstoffe) frei. Über die Blutbahn gelangen diese direkt in den Huf und lösen dort die gefürchteten Entzündungen aus, die zur Hufrehe führen.

Stoffwechselstörungen als Ursache für Hufrehe

Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel sind häufige Wegbereiter der Hufrehe. Kann der Körper Energie nicht mehr korrekt verarbeiten, werden Leber und Bauchspeicheldrüse überlastet. Ein Warnsignal ist oft ein verdickter, „aufgeschwämmter“ Mähnenkamm. Ein gezieltes Stoffwechselmanagement kann helfen, diese entzündlichen Prozesse zu stoppen, bevor sie den Huf erreichen.

Cushing-Syndrom und Hufrehe – ein gefährlicher Zusammenhang

Pferde, die am Equinen Cushing-Syndrom (ECS) leiden, haben ein besonders hohes Risiko, an Hufrehe zu erkranken. Cushing wird durch eine Fehlfunktion der Hirnanhangsdrüse verursacht, wodurch es zu einer übermäßigen Ausschüttung des Stresshormons Cortisol kommt. Dieses Hormon beeinflusst den Kohlenhydratstoffwechsel, führt zu Insulinresistenz und schwächt das Immunsystem. Die Folge sind Durchblutungsstörungen in den Hufen, die zur Entwicklung von Hufrehe führen können. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Unterstützung des Stoffwechsels können das Risiko minimieren.

Darmgesundheit als Basis für gesunde Hufe

Der Darm spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit des gesamten Pferdeorganismus. Eine unausgeglichene Darmflora, hervorgerufen durch eine falsche Fütterung oder einen Mangel an essenziellen Nährstoffen, kann sich negativ auf die Hufgesundheit auswirken. Ein gesunder Darm sorgt für eine effiziente Nährstoffaufnahme und unterstützt die Entgiftung des Körpers. Eine natürliche, ballaststoffreiche Ernährung sowie der gezielte Einsatz von Kräutern und probiotischen Zusätzen können helfen, das Darmmilieu zu stabilisieren und damit das Risiko für Hufrehe zu senken. Bereits eine Glyphosatbelastung kann die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen aus der Nahrung vermindern und so zu Mangelerscheinungen führen.

Mineral- und Spurenelementmangel als unterschätzter Faktor

Ein weiteres zentrales Thema im Zusammenhang mit Hufrehe ist die ausreichende Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen. Viele Böden sind heutzutage nährstoffarm, wodurch auch das Heu als Hauptfutter nicht immer alle essenziellen Nährstoffe in ausreichender Menge liefert. Ein Mangel an Zink, Kupfer oder Selen kann den Stoffwechsel schwächen und Entzündungsprozesse begünstigen. Eine gezielte Ergänzung hochwertiger Mineralstoffe kann dazu beitragen, den Organismus zu stärken und die Widerstandskraft der Hufe zu verbessern. Gerade das Thema Selen ist - oft auch regional bedingt - ein Problem wie es die aktuellen Heuanalysen zeigen. Da Selen im Zusammenhang mit der Schilddrüse ihre Arbeit verrichtet und auch in Sachen Schwermetallausleitung seinen Beitrag leistet - ist auf Grund der Umweltbelastungen oft ein höherer Selenanteil notwendig - der durch das Raufutter meist nicht abgedeckt werden kann.

Fass

Ganzheitliche Ansätze zur Unterstützung

Um das Risiko einer Hufrehe zu minimieren, ist es wichtig, das Pferd ganzheitlich zu betrachten. Neben einer ausgewogenen, rohfaserreichen Fütterung spielen auch Bewegung, Stressmanagement und die gezielte Unterstützung des Stoffwechsels eine große Rolle. Natürliche Kräuter, die entgiftend, stoffwechselanregend und entzündungshemmend wirken, können eine wertvolle Ergänzung zur Fütterung darstellen. Zudem hilft eine regelmäßige Kontrolle der Hufgesundheit und eine gute Hufpflege, um frühzeitig Veränderungen zu erkennen und gegenzusteuern.

Unsere speziell entwickelten Nahrungsergänzungs- und Pflegemittel für Pferde zielen darauf ab, die Hufgesundheit zu unterstützen und das Wohlbefinden Ihres Tieres zu steigern.

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Stoffwechsel & Entgiftung - den Organismus entlasten

Mineralstoffversorgung

Bewegungsapparat -  Stabilität für Huf & Gelenk

Unsere Produkte dienen der Unterstützung der natürlichen Stoffwechselfunktionen und der Hufgesundheit. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Therapie durch einen Fachtierarzt. Bei akuten Symptomen oder Verdacht auf Hufrehe sollte grundsätzlich immer ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

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Unsere Produkte sind keine Arzneimittel. Sie können unterstützen und zur begleitenden Pflege eingesetzt werden. Die Produktauswahl richtet sich nach der individuellen Situation. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Tiertherapeuten beraten. Die auf dieser Seite dargestellten Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.

Die jeweilige Produktseite zeigt, für welche Tiere die Produkte geeignet sind.

Nach dem Öffnen sollten die Produkte kühl, dunkel und trocken gelagert werden.

Ja, unsere Produkte können aufeinander abgestimmt verwendet werden. Bei Unsicherheiten mit anderen Produkten kann gern die Beratung angerufen werden.

Unsere Texte dienen der Information und stellen keine medizinische Beratung oder ein Heilversprechen dar. Die Wirkung von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln kann individuell variieren. Bei akuten gesundheitlichen Problemen oder Verdacht auf eine Erkrankung konsultiere bitte immer einen Tierarzt oder Therapeuten.

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